Was macht eigentlich ein:e Werkzeug­­­mechaniker:in?

Was macht eigentlich ein:e Werkzeug­­­mechaniker:in?

Sarah Sperling und Dominik Schröder machen bei Finkernagel eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker:in. Von ihren Erfahrungen berichten sie hier.

Hallo Sarah, hallo Dominik. Ihr habt im August eure Ausbildung gestartet. Was hat euch während der ersten Monate am meisten überrascht?

Sarah: Wie vielseitig dieser Beruf ist. Obwohl ich zuvor schon in einem anderen Werkzeugbau gearbeitet habe, war ich erstaunt, was man alles mit den verschiedenen Werkzeugen und Maschinen machen kann.

Dominik: Am meisten überrascht hat mich, wie genau man mit der richtigen Maschine arbeiten kann. Ebenso, wie präzise ein Werkstück bearbeitet wird und zwar von der Zeichnung bis zur Fertiggestellung.

Was macht ihr bisher besonders gerne? Gibt es einen typischen Arbeitstag?

Sarah: Ich wurde vor kurzem beim Luftnuten und Luftflächenfräsen eingearbeitet und freue mich, wenn ich Aufträge dazu erhalte. Einen typischen Arbeitstag gibt es an sich nicht. Jeder Tag kann etwas anders sein.

Dominik: Meine Lieblingsaufgaben bestehen darin, zumindest bis jetzt, die Maschinen kennenzulernen und diese immer mehr zu beherrschen. Meine Erfahrungen daran zu sammeln und stets daran zu wachsen.

Was gefällt euch bei Finkernagel besonders?

Sarah: Dass dort Hand in Hand gearbeitet wird und die Mitarbeiter sehr hilfsbereit und freundlich sind. Die Arbeit ist abwechslungsreich, selbst als Azubi im ersten Lehrjahr.

Dominik: Der freundliche Umgang im Team, die modernen Maschinen und das große Vertrauen zu den Auszubildenden, was das Selbstvertrauen und die Selbstständigkeit steigert.

Was sollte man besonders gerne machen, wenn man Werkzeug­mechaniker:in werden will?

Sarah: Man sollte der Mathematik nicht abgeneigt sein, gerne feinere Arbeiten mit verschiedenen Werkzeugen wie z.B. einer Feile machen und technisch etwas begabt sein (CNC-Drehen und CNC-Fräsen).

Dominik: Vor allem sollte das Interesse in dem Bereich da sein. Handwerkliches Geschick ist von Vorteil und man sollte gerne im Team arbeiten.

Was meint ihr, wird es diesen Beruf noch in 50 Jahren geben?

Sarah: Ja, ich denke schon. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die ganz feinen Arbeiten wie z.B. Polieren auf ein bestimmtes Maß oder das Entgraten von einer Maschine übernommen werden können.

Dominik: Die Herstellung eines Werkzeuges erfordert viele einzelne Schritte und unterschiedlichste Bearbeitungsmaschinen, so dass dieser Beruf noch sehr viele Jahre bestehen bleibt.